Hypnose und Hypnose Coaching

Wenn etwas unmöglich ist, machen wir es mit Hypnose.“ - Richard Bandler, Gründer von NLP

Hypnose TiefenwirkungWas ist Hypnose eigentlich?

Hypnose ist ein Begriff, um den sich viele Mythen ranken. Das griechische Wort „hypnos” heißt zu deutsch Schlaf. Trotzdem handelt es sich bei der Hypnose nicht wirklich um Schlaf.  Nur im Bereich der Delta- und Thetawellen (unter 8 Hz) befinden wir uns im natürlichen Schlaf. Dieser Bereich kann durch Hypnose nur in sehr seltenen Fällen erreicht werden.

Hypnose ist vielmehr dem Zustand zwischen dem Schlaf- und dem Wachbewusstsein ähnlich. Es ist ein alltäglicher Zustand, und jeder Mensch ist tausende Male am Tag in „Hypnose”. Zum Beispiel abends bevor man in den Schlaf driftet oder morgens beim Aufwachen, im Zustand zwischen Wachbewusstsein und Schlaf. Aber auch z.B. beim Joggen, beim Lesen eines spannenden Buches, Tagträumen, Musik hören oder bei einer konzentrierten Arbeit. Das ist also etwas ganz Natürliches. Das Gehirn sendet in diesem Zustand die so genannten Alphawellen aus (Frequenz zwischen 8 und 14 Hertz). Dies ist der Zustand, der auch in einer Hypnose erreicht wird.

Hypnotische Trance Nutzen

Beim Hypnose Coaching wird die Fähigkeit zur "Alltagstrance" gezielt zur Lösung von Problemen eingesetzt. Wir führen hypnotische Trance Zustände bewusst herbei – und nutzen diese dann, um mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren. Das Unterbewusstsein beinhaltet vermutlich alles, was Sie je in Ihrem Leben "erfahren" haben. Im Unterbewusstsein werden viele lebenserhaltende und nützliche Programme gespeichert, die uns das Leben erleichtern.

  • In einer hypnotischen Trance erfährt man einen gelösten, entspannten und angstfreien Zustand. Dies verbunden mit einer geänderten Aufmerksamkeit und meist tiefer Entspannung. Die veränderte Selbstwahrnehmung ist verbunden mit mehr Phantasie, Kreativität und Vorstellungsvermögen und auch teilweise mit einer veränderten Zeitwahrnehmung.
  • Eine Hypnotische Trance geht einher mit einer Beruhigung innerer Rhythmen. Es stellt sich eine langsamere und regelmäßigere Atmung ein und eine ausgeglichene Herz-Kreislauf-Aktivität (Herzfrequenz, Blutdruck). Der Muskeltonus des gesamten Körpers verringert sich, die Blutgefäße erweitern sich. Die Auslösbarkeit einiger Reflexe ist vermindert, das Blutbild ist verändert und der Stresshormonspiegel sinkt.
  • Während man im normalen Bewusstseinszustand verschiedene Reize gleichzeitig wahrnimmt, werden in hypnotischer Trance Außenreize und die restliche Umgebung zunehmend unwichtiger, und das Wahrnehmungsvermögen wird auf eine bestimmte Wahrnehmung oder Vorstellung gerichtet.

Hypnose: anerkanntes, wissenschaftliches Verfahren

Nachdem die Hypnose in anderen Ländern wie den USA oder Großbritannien schon seit Jahrzehnten als anerkanntes Verfahren praktiziert wird, konnte sich Hypnose auch in Deutschland als wissenschaftlich anerkannte Methode etablieren. Nach dem Gutachten des Wissenschaftliche Beirats Psychotherapie (WBP) wird Hypnose und Hypnotherapie seit dem 09.02.2006 als wissenschaftlich und belegtes Behandlungsverfahren in Deutschland anerkannt.

Nach einer Studie der Universität Tübingen wurde die Wirksamkeit auch bei folgenden Störungen nachgewiesen: Ängsten, Belastungsstörungen, Übergewicht, Schlafstörungen, Psychosomatischen Störungen, Sexualstörungen, Akute und chronische Schmerzen, Enuresis und Nikotinentwöhnung.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, über die wissenschaftlich fundierte moderne Hypnose/Hypnosetherapie und ihre Möglichkeiten aufzuklären, damit noch mehr Menschen von den heutigen Möglichkeiten dieser wirksamen medikamentenfreien Methode profitieren können. Hypnose-Anwendungen ersetzten keinen Arzt, Psychiater, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker und es werden keine Therapien zur Behandlung von psychischen oder physischen Erkrankungen angeboten.

Gehirnwellen

Die Frequenzen und Amplituden der Gehirnwellen eines jeden Menschen wechseln täglich tausende Male, und somit ändern wir auch unseren Zustand. Man kann die Gehirnaktivitäten, in Form von Gehirnwellen, mit Hilfe eines EEG (Elektro-Enzephalogramm), messen.

  • Alpha-Wellen:   Frequenz/Sec.   8-13 Hz; Amplitude 50 µV.
  • Beta-Wellen:    Frequenz/Sec. 14-32 Hz; Amplitude 20 µV.
  • Theta-Wellen:  Frequenz/Sec.   4- 7 Hz; Amplitude 10 µV.
  • Delta-Wellen:   Frequenz/Sec.  0,5-3 Hz; Amplitude 100 µV.

Alpha Wellen: In einem entspannten Zustand und in Ruhephasen wird das Gehirn von den Alpha Wellen dominiert. Sie sind verbunden mit einem Gefühl der Entspannung und Beruhigung der Gemütslage.

Beta
Wellen: Bei konzentrierter Arbeit arbeitet das Gehirn mit einer höheren Frequenz, aber mit einer niedrigeren Amplitude. Sie kommen im normalen Wachzustand mit offenen Augen vor. Neben dem normalen Bewusstsein und der normalen Kognition (z. B. Problem-lösen, prüfendes Denken) sind auch negative Zustände wie Stress, Unruhegefühl, Angst und Besorgnis mit dem Beta-Bereich verbunden

Theta
Wellen: Die sehr langsamen Theta-Wellen sind kennzeichnend für einen Zustand mit sowohl erhöhter Lernfähigkeit, als auch mit lebhaften Erinnerungen und ausgeprägter Vorstellungskraft. Der Zustand steht aber auch mit einer Beruhigung des Körpers, der Emotionen und Gedanken in Zusammenhang stehen, z. B. im in den REM-Phasen (Rapid Eye Movement) des Schlafes oder auch während tiefer Meditation. Während der Hypnose ist eine erhöhte Theta-Aktivität feststellbar.

Delta
Wellen: In diesem Zustand besitzen die Gehirnwellen eine hohe Amplitude bei einer niedrigen Frequenz.Delta-Wellen findet man im Tiefschlaf und bei tiefster Entspannung. Im Säuglingsalter überwiegen sie. Ansonsten treten sie in sehr seltenen Fällen auch im wachen Zustand auf. Sind aber mit psychischen Zuständen wie Trance und Tiefenentspannung verbunden.


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